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Jahreshauptversammlung 2017

Demnächst mehr!

Jahreshauptversammlung 2016

Erfolgreiche Jahresversammlung der CSU 

Ortsverband Lenting blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und ehrt langjährige Mitglieder 

Text und Foto: Hubert Steiner

Lenting (hts) Die Klinik Eichstätt, die Verkehrsentwicklung und die Unterbringung von Flüchtlingen waren entscheidende Themen, über die Eichstätts Landrat Anton Knapp bei der Jahresversammlung der CSU Lenting informierte. Daneben ging es um Aktuelles aus dem Gemeinderat und dem Ortsverband. Gegen Ende stand die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder an. 

Mit 31 Mitgliedern recht gut besucht war die Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes. Gleich zu Beginn informierte Fraktionsvorsitzender Martin Putschlögl aus dem Gemeinderat. Landrat Anton Knapp lieferte einem kommunalpolitischen Abriss. „Im September und Oktober des vergangenen Jahres wurde die Unterbringung von Flüchtlingen zunehmend zu einem zentralen Thema“, führte er aus. Dabei sei verstärkt auf dezentrale Unterkünfte gesetzt worden. 

Der Satzungsbeschluss für die Außenstelle des Landratsamtes in Lenting sei sehr zügig herbeigeführt worden, sagte der Landrat. Für den Gesamtkomplex sei eine Plansumme von 14,5 Millionen Euro veranschlagt. Ziel sei es, mit den Baumaßnahmen möglichst früh im nächsten Jahr zu beginnen und diese 2018 abzuschließen. 

Ein weiteres Großprojekt stünde mit der Sanierung der Klinik Eichstätt an, die von Anfang an in das staatliche Bauprogramm aufgenommen werden soll. Dabei gehe es um ein Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro. 

Ein weiteres Thema, das Knapp ansprach, war die Verkehrsentwicklung: „Der Verkehr lässt uns keine Ruhe, und eine ganze Reihe von Projekten befindet sich in Planung“, sagte der Landrat. Die Stadt Ingolstadt erstelle derzeit einen Verkehrsentwicklungsplan. Die Kosten werden sich auf rund eine Million Euro belaufen. Der Landkreis wolle diesen Aufwand nicht treiben, obwohl sich die Industrie- und Handelskammer dafür ausspreche – „und wir uns im Verdichtungsraum ebenfalls intensiv mit diesem Thema beschäftigen müssen“. 

Auf ein bewegtes Jahr im Ortsverband blickte im Anschluss Ortsvorsitzender Anton Rieger zurück: Seit den Neuwahlen im vergangenen Jahr habe der Ortsverband an der Aktion „Saubere Landschaft“, am Bürgerschießen und am internationalen Wandertag teilgenommen. Außerdem beteiligte man sich am Jurafest und am Jurastarkbierfest. 

Einen Kurzbericht zu den Aktivitäten der Jungen Union (JU) erstattete deren Ortsvorsitzender Christian Conradt. So nahmen die JUler an der Bezirksversammlung in Freising sowie an Schafkopfturnieren teil. Sie veranstalteten ein Ferienprogramm und halfen beim CSU-Starkbierfest mit. Auch beim Preiskegelturnier in Lenting mit rund 100 Teilnehmern war die JU mit dabei. 

Die anschließende Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl führte zu folgendem Ergebnis: Christian Conradt, Stefan Huber, Martin Putschlögl, Anton Rieger und Anton Zeller sind Delegierte; Josef Gürtner, Fabian Lell, Anton Ortner junior, Franz Turber und Lukas Zeller sind Ersatzdelegierte. Dabei wurden alle Kandidaten von den Anwesenden einstimmig gewählt. 

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Zu Ende der Versammlung wurden folgende Mitglieder für ihre langjährige Treue ausgezeichnet: Klaus Köfler für zehn-jährige Mitgliedschaft, Angela Stocker für 20 Jahre, Josef Kipfelsberger für 30, Gerhard Sichert für 35, Josef Mirlach und Johann Seitz für 40, Josef Schuttermeier und Johann Zinn für 50 und Anton Ortner senior für 55 Jahre. Ferner wurde Josef Gürtner für seine 25-jährige Tätigkeit als Kassier ausgezeichnet.

Jahreshauptversammlung 2015

Einstimmigkeit bei der Lentinger CSU

Text und Foto: Hubert Steiner, DK vom 04.03.2015
Lenting (DK) Die alte Vorstandschaft ist weitgehend auch die neue. Auf diesen vereinfachten Nenner lässt sich die Wahl der Mitglieder des Ortsvorstands der Lentinger CSU zusammenfassen.

Eine Reihe langjähriger Mitglieder der Lentinger CSU konnten Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel (links) und Ortsvorsitzender Anton Rieger (rechts) bei der Jahresversammlung für ihre Treue zum Ortsverband auszeichnen 
Bis ins Detail durch den Ortsvorsitzenden Anton Rieger vorbereitet, gestaltete sich der Wahlvorgang unter Leitung der Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel zum Selbstläufer. Bis auf die fünf Ersatzdelegierten für die Kreisvertreterversammlung lagen alle Wahlvorschläge bereits vor Wahlbeginn abgestimmt auf dem Tisch.
Alle vorgeschlagenen Funktionsträger wurden dann im ersten Wahlgang einstimmig gewählt. Ortsvorsitzender Anton Rieger, sein Vertreter Martin Putschögl, Schatzmeister Josef Gürtner, die beiden Kassenprüfer Karl Mittermüller und Franz Turber sowie Schriftführer Walter Weber wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso Christian Conradt als JU-Ortsvorsitzender, der zudem zum neuen stellvertretenden Ortsvorsitzenden bestimmt wurde. Beisitzer sind Werner Hamberger, Fabian Lell, Daniel Miehling Anton Ortner und Stefan Huber. Die fünf Delegierten in der Kreisvertreterversammlung sind Christian Conradt, Stefan Huber, Martin Putschögl, Anton Rieger und Anton Zeller, die fünf Ersatzdelegierten Werner Bremberger, Josef Gürtner, Fabian Lell, Anton Ortner sowie Walter Weber.
Exakt 30 Mitglieder konnte Rieger, auch Zweiter Bürgermeister Lentings, bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbands im Gasthof Hofmark begrüßen – unter ihnen Ehrenmitglied und Ehrenbürger Anton Müller und Ortsgeschäftsführer Josef Mirlach sowie die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel, die während der Auszählung der Wahlergebnisse über ihre Arbeit im Landtag berichtete.
In seinem Rückblick bezeichnete Rieger den Komödienstadl sowie die Weihnachtsfeier mit Krippenspiel als erfolgreiche Veranstaltungen. Ein prägendes Ereignis sei die Fahrt zum politischen Aschermittwoch nach Passau gewesen. Riegers Bericht aus dem Gemeinderat war von weitgehender Unzufriedenheit ob der mangelnden Fortschritte bei wesentlichen Themen geprägt. Während in einigen Nachbargemeinden Vorhaben Punkt um Punkt abgearbeitet würden, gingen die Uhren in Lenting etwas anders. Als Beispiel nannte er den im Juni 2014 von der CSU-Fraktion in den Gemeinderat eingebrachten, kombinierten Geh- und Radweg längs der Staatsstraße 2229 von der Einmündung zum Bergfürst bis zum neuen Kreisel, für den die Kostenermittlung noch immer nicht vorliege. Auf Anregung der CSU werde gemeinsam ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeitet. Bei dem angestrebten neuen Baugebiet solle entsprechend dem Baugebiet „Reitwiese“ in Hepberg vorgegangen werden, das Rieger als Erfolgsmodell bezeichnete. Mit Blick auf die beschlossene Außenstelle des Landratsamts Eichstätt auf dem alten Bahnhofsgelände berichtete Rieger von den bereits durchgeführten Rodungsarbeiten. Nach Rücksprache mit Landrat Anton Knapp müsse Lenting in diesem Jahr einen rechtskräftigen Bebauungsplan aufstellen und den Satzungsbeschluss fassen, während seitens des Landkreises das komplette Gelände aufbereitet werden müsse. Als realistischen Baubeginn nannte Rieger das Frühjahr 2017.

Den Kassenbericht verlas Schatzmeister Josef Gürtner. Insgesamt sei der Kassenstand leicht rückläufig gewesen. Dennoch verfüge der Ortsverband nach wie vor über eine solide finanzielle Basis. Karl Mittermüller, der mit Franz Turber die Jahresrechnung geprüft hatte, bescheinigte Gürtner eine tadellose Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft war damit Formsache.

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Schließlich wurden langjährige Mitglieder geehrt. Zehn Jahre sind Werner Bremberger und Hubert Bruckmeier dabei, 15 Jahre Johann Mirlach, Anton Ortner, Christa Putschögl und Anton Zeller, 20 Jahre Thomas Berk. Josef Gürtner und Maria Mirlach halten dem Ortsverband schon drei Jahrzehnte die Treue, bereits seit 35 Jahren Franz Friedl, Reinhold Pflugfelder und Franz Turber. Sie alle wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Georg Bieringer erhielt für seine 40-jährige Mitgliedschaft zusätzlich die Ehrennadel, Heinrich Stolz die Ehrennadel mit Brillant für das halbe Jahrhundert, seit dem er dem Ortsverband die Treue hält. 


Edwin Putschoegl

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 Die CSU Lenting muss in tiefer Trauer allzu früh Abschied nehmen von

Herrn  EDWIN  PUTSCHÖGL 
langjähriger Gemeinderat und 2. Bürgermeister

aktuelles-edwin Edwin Putschögl war wegen seines bescheidenen und ausgleichenden Wesen in der Bevölkerung sehr beliebt und über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt und sehr geachtet.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Gattin Christl und den Söhnen Martin und Roland.

Wir danken unserem Edwin für alles, was er für unseren Ortsverband geleistet hat, und werden ihm immer einen festen Platz in unseren Herzen bewahren.

               Vorstandschaft der CSU Lenting 

Jahreshauptversammlung 2014

Rekorde beim CSU-Ortsverband Lenting

Lenting (hts) Mit zwei rekordverdächtigen Mitgliedern konnte der CSU Ortsverband Lenting bei seiner diesjährigen Hauptversammlung aufwarten: Christian Conradt schaffte als jüngster, mit gerade einmal 18 Jahren, den Sprung ins Gemeindeparlament und der ausgeschiedene Gemeinderat Anton Müller gehörte diesem Gremium 42 Jahre lang an, davon sechs als zweiter Bürgermeister.

Bei seiner Begrüßung zeigte sich Ortsvorsitzender Anton Rieger erfreut darüber, dass trotz des schönen Wetters rund 40 Mitglieder seiner Einladung gefolgt waren.

In seinem Rückblick ging Rieger auf die gut besuchte Weihnachtsfeier, das sehr hohe Interesse bei der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten, das Starkbierfest in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turnhalle und den politischen Aschermittwoch in Passau ein. Daneben berichtete der Ortsvorsitzende über wesentliche Themen aus dem Gemeinderat. So konnte nach mehr-jährigen Beratungen endlich der Feststellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan der Gemeinde getroffen werden. Weitere Schwerpunkte waren der Neubau einer Kindergrippe im Kindergarten St. Josef, die Sanierung von Straßen und Wasserleitungen sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED- Technik. Mit Blick auf die seitens der Firma Aprion geplante Gleichstromtrasse Süd-Ost meinte Rieger „wir brauchen diese Trasse nicht, die uns in der alternativen Variante komplett einkesselt.“

Zur Analyse der Kommunalwahlen vom März sagte er, diese seien insgesamt besser verlaufen als erwartet. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden haben wir keine Stimmen eingebüsst, vielmehr konnte der bei den Wahlen vor sechs Jahren verlorene achte Gemeinderatssitz zurückerobert werden. Und dies trotz der schlechten Voraussetzungen, da nur noch drei der sieben Räte sich einer Wiederwahl gestellt hatten. Erfreulich war auch, dass wir dennoch 16 Kandidaten nominieren konnten. Die Wahlbeteiligung war mit rund 51 Prozent unbefriedigend. Der Anteil der Briefwähler lag mit mehr als 50 Prozent deutlich über der Erwartung. Dies habe auch Auswirkungen auf die künftige Form des Wahlkampfes, da diese Wähler ihre Stimme in der Regel lange vor dem Wahltag abgeben, so Rieger. Bemerkenswert sei die Tat-sache, dass sechs unserer gewählten Kandidaten mehr als 1000 Stimmen erhielten. Bei der SPD und den Freien Wählern gelang dies nur jeweils einem Bewerber.

Über eine solide Kapitalrücklage konnte Schatzmeister Josef Gürtner berichten. Diese habe sich durch den im Vorjahr erzielten Überschuss in Höhe von rund 1400 Euro weiter verbessert, so sein Fazit. Nachdem Kassenrevisor Franz Turber, der gemeinsam mit Karl Mittermüller die Kasse geprüft hatte, Gürtner eine tadellose Kassenführung bescheinigte war die Entlastung der Vorstandschaft nur noch Formsache.

In seinem Grußwort sagte Bezirksrat Reinhard Eichinerer komme immer gerne nach Lenting. Ihr seid einer der stärksten Ortsverbände im Landreis. Besonders positiv sei für ihn die Anzahl der Stimmen gewesen, die er bei der letzten Kommunalwahl in Lenting erhielt. Diese lag mit 45,84 Prozent um gut zehn Prozentpunkte über dem Wert von 2008.

Landrat Anton Knapp appellierte an die Solidarität und die Zusammenarbeit über die Generati-onen hinweg. Lag der Schwerpunkt im Kreistag in den letzten Jahren bei Themen die die Schulen betreffen, so liege der Fokus künftig insbesondere bei den Kliniken. Hinsichtlich der vorgesehenen Gleichstromkopplung kritisiert er die heutige starke Liberalisierung in der Stromerzeugung und –verteilung. Die Netze werden durch die Bundesnetzagentur bestimmt und beim Netzausbauplan würde den Stromkonzernen eine hohe Priorität eingeräumt. Die Politik werde heute zu spät einbezogen und wie dieses Thema auf uns zukam, ist mehr als unerfreulich, sagte er. „Die Haupt- und Nebentrassen, die in die Landkarte eingezeichnet wurden, haben einen Flächenbrand ausgelöst“, so Knapp. Die geplante Trasse sei eine reine Durchleitung, weshalb er sie mit einer“ Autobahn, ohne Anschlussstellen“ verglich.

Zu Versammlungsbeginn hatte Rieger die Anwesenden gebeten sich zum Gedenken , des im letzten Jahr im Alter von 93 Jahren verstorbenen Mitglieds Alois Gebauer von den Plätzen zu erheben. Gebauer war 57 Jahre lang Mitglied der CSU.

Mitglieder geehrt und Gemeinderäte verabschiedet

Zum Abschluss der Jahresversammlung ehrte Vorsitzender Rieger unterstützt durch Landrat Anton Knapp langjährige Mitglieder und verabschiedete die ausgeschiedenen Gemeinderäte.

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Für ihre Treue zum CSU Ortsverband wurden ausgezeichnet: Für 15 Jahre Franz Bauer und Marlies Gürtner, für 20 Jahre Paul Eichinger und Anneliese Müller, für 25 Jahre Brigitte Pflugfelder, für 30 Jahre Heinrich Daffner und Bernhard Kraus sowie für 40 Jahre Leo Mittermüller. Sie alle erhielten eine Urkunde und eine Anstecknadel.

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Ferner dankte er den ausgeschiedenen Räten Hubert Bruckmeier (für seine sechsjähre Tätigkeit als Gemeinderat), Karl Heinz Mittermüller (für 12 Jahre), Edwin Putschlögl (für 24 Jahre, davon sechs Jahre als 2. Bürgermeister) und schließlich Anton Müller, für sage und schreibe 42 Jahre, davon sechs Jahre als 2. Bürgermeister. Für seine außerordentlichen Verdienste wurde Müller zum Ehrenmitglied des Ortsverbandes ernannt. Zusätzlich wird ihm die Würde eines Ehrenbürgers der Gemeinde verliehen werden.

Für ihre langjährige Treue zum CSU Ortsverband wurden zahlreiche Mitglieder durch den Vorsitzenden Anton Rieger (lks.), Landrat Anton Knapp (3. v. lks.) sowie Bezirksrat Reinhard Eichiner geehrt.

Text und Fotos / Hubert Steiner

Jahreshauptversammlung 2013

Anton Rieger neuer CSU-Ortsvorsitzender

Bisheriger Stellvertreter wird Nachfolger von Susanne Zieglmeier

Text und Foto/unten: Hubert Steiner

Lenting (hts)  Mit Anton Rieger kehrt ein Routinier an die Spitze der Lentinger CSU zurück. Der bisherige Stellvertreter war früher bereits fünf Jahre Ortsvorsitzender. Er folgt auf Susanne Zieglmeier, die wegen ihres Umzugs nach Ingolstadt nicht mehr kandidierte.

Mehr als 50 Prozent aller Mitglieder konnte die scheidende Ortsvorsitzende Susanne Ziegl-meier zur Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Lenting im Gasthaus Lukas begrüßen. Im Mittelpunkt der gut dreistündigen Versammlung standen die Neuwahlen des Ortsvorstan-des. Vom Wahlausschuss unter der Leitung von Anton Müller gut organisiert gingen die Neu-wahlen reibungslos über die Bühne. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Stefan Huber wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Anstelle des neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung Martin Putschlögl  ohne Gegenstimme zum neuen Stellvertreter. Ebenfalls einstimmig wurden Schatzmeister Josef Gürtner und Schriftführer Walter Weber wieder gewählt. Auch bei den Beisitzern blieb mit Werner Hamberger, Werner Löffler, Anton Ortner jun. und Anton Zeller fast alles beim Alten. Neu als Beisitzer fungiert lediglich Daniel Miehling.

Zu Delegierten für die Kreisvertreterversammlung wurden Hubert Bruckmeier, Stefan Huber, Martin Putschlögl, Anton Rieger und  Franz Turber gewählt. Ersatzdelegierte sind Werner Bremberger, Josef Gürtner, Werner Löffler, Walter Weber und Anton Zeller. Die Kasse prü-fen weiterhin Karl Mittermüller und Franz Turber. Die bisherige Vorsitzende Zieglmeier gab in ihrem Bericht einen Abriss ihrer kurzen Amts-zeit, die von einer Vielzahl von Veranstaltungen geprägt war. Der neue Vorsitzende Rieger dankte seiner Vorgängerin, die trotz ihrer Niederlage bei der Bürgermeisterwahl dieses wich-tige Amt im April 2012 übernommen hatte und verabschiedete sie mit einem Blumenstrauß. Auch JU-Vorsitzender Christian Conradt konnte über zahlreiche Aktivitäten berichten, von der Teilnahme an der Aktion saubere Landschaft bis zum politischen Aschermittwoch der CSU in Passau.

Der Kassenstand habe sich in 2012, bedingt durch die hohen Ausgaben für die Bürgermeister-wahl, um 1.269 Euro etwas reduziert, stellte  Schatzmeister Gürtner fest. Trotzdem verfüge der Ortsverband aufgrund der vorhandenen Rücklagen über eine solide finanzielle Basis. Seitens der Revisoren bestätigte Mittermüller eine einwandfreie Kassenführung und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor. Dem stimmte die Versammlung einstimmig zu.

Optimistisch zeigte sich MdB Reinhard Brandl in seinem Grußwort im Hinblick auf die in diesem und dem nächsten Jahr anstehenden Wahlen. Die Stimmung für die CSU in der Bevölkerung sei positiv. „Derzeit führen wir mit 2:0“, sagte Brandl. Die Berichterstattung über die Finanzkrise sei von Seite eins der Zeitungen verschwunden. Die Neuverschuldung des Bundes gehe zurück und bereits für 2014 werde eine Null angestrebt. Mit Blick auf die Sexismusdebatte und die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mahnte er an „wir müssen an den Grundpfeilern unserer Gesellschaft festhalten“.

Der Biologe und Volkswirt Stefan Einsiedel stellte sich als Listenkandidat für die Landtag-wahl vor. „Die CSU stand immer für finanzielle Stabilität“, sagte er. Nachhaltigkeit gelte für die Finanz ebenso wie für die Umwelt. „Energiewende durch ein zurück in die Steinzeit, wie es die Grünen vertreten, ist nicht unser Weg“, so Einsiedel.

Viele Bürger in anderen Bundesländern beneiden uns wegen unserer Situation in Bayern, sagte Bezirksrat Reinhard Eichiner. „Politik geht nicht ohne Glauben“, dies sei so aktuell wie vor 50 Jahren. Damals vertraten 53 Prozent der Befragten diese Auffassung, die durch eine erneute Umfrage bestätigt wurde. „Es gibt keine Alternative zur CSU“, so seine Überzeugung. Abschließend berichtete Ortvorsitzender Rieger in seiner Funktion als CSU-Fraktionsvorsit-zender über Schwerpunkte aus dem Gemeindrat. Dabei ging er detailliert auf den Umbau der Weberkreuzung, die Sanierung der Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung und die neue Stellplatzsatzung ein.

CSU Lenting ehrt 17 langjährige Mitglieder

Ein Viertel aller Mitglieder des Ortsverbandes wurden anlässlich der Jahresversammlung für ihre langjährige Treue ausgezeichnet. Die Ehrenurkunde und die silberne Anstecknadel wurde Werner Löffler für zehn, Werner Hamberger für 15 sowie Eduard Diewald und Günter Fehn  für jeweils 30 jährige Mitgliedschaft überreicht. Ein besonderes Jahr für die Lentinger CSU war 1978, als sie 12 neue Mitglieder gewinnen konnte. Sie alle gehören inzwischen seit 35 Jahren dem Ortsverband an: Karl Bohmann, Franz Händl, Josef Hierl, Horst Krumpholz, Anton Lehmeier, Nikolaus Maier, Karl Mittermüller, Georg Obermeier, Edwin Putschlögl, Georg Schwaiger sowie Berta und Sebstian Zieglmeier. Auch sie erhielten eine Ehrenurkunde und die Anstecknadel in Gold. Die Glückwünsche für bereits vier Jahrzehnte beim CSU- Ortsverband konnte Peter Amler entgegennehmen.

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Zahlreiche Mitglieder der Lentinger CSU wurden für ihre langjährige Treue geehrt. Ihnen gratulierten MdB Reinhard Brandl (lks.), Bezirksrat Reinhard Eichiner (rechts), Landtagskandidat Stefan Einsiedel (4. v. rechts) und der neue Ortsvorsitzende Anton Rieger (vorne, Mitte)                                                                                                  Foto:hts

Jahreshauptversammlung 2012

Die neue Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Lenting mit den Jubilaren bei der Jahreshauptversammlung 2012

Für ihre langjährige Treue zum CSU Ortsverband Lenting ehrten Landrat Anton Knapp (hinten links), seine Stellvertreterin Tanja Schorer Dremel (vorne rechts), der bisherige Ortsvorsitzende Josef Mirlach (hinten Mitte) und seine Nachfolgerin Susanne Zieglmeier (vorne links) zahlreiche Mitglieder

 

DK: Text und Foto: Hubert Steiner

Lenting (hts)..Mehr als die Hälfe der 69 Mitglieder des CSU Ortsverbands Lenting waren gekommen um bei der letzten Jahreshauptversammlung mit ihrem langjährigen 1.Vorsitzen-den Josef Mirlach und den Nachwahlen von Vorstandsmitgliedern dabei zu sein. Unter ihnen Mirlachs Vater Michael, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Lenting.
Der Bedeutung der exakt dreistündigen Versammlung entsprechend waren Landrat Anton Knapp und, nach zwei vorherigen Veranstaltungen an diesem Abend etwas verspätet, auch seine Stellevertreterin und CSU Kreisvorsitzende Tanja Schorer-Dremel ins Gasthaus Lukas gekommen.
Nach seinem kurzen Arbeitsbericht, in dem Vorsitzender Mirlach auf die Schwerpunkte seit der Versammlung im Herbst letzten Jahres einging, stellte er fest: „Wie bereits vor einem Jahr angekündigt endet mit dem heutigen Tag meine Tätigkeit als Vorsitzender“. Er sei nunmehr seit insgesamt 40 Jahre „im Geschäft“, davon von 1997 bis 2003 und erneut von 2009 bis 2012 als Vorsitzender des Ortsverbandes, aber die letzten sechs Monate waren die anstrengensten. „Ich werde mich auch künftig nicht zurückziehen, aber das Amt soll in jüngere Hände gelegt werden“, sagte der scheidende Vorsitzende.
Ziel sei es die nächsten zwei Jahre geschlossen anzugehen und die sieben Sitze im Gemeinderat für die Fraktion zu erhalten, so Mirlach.Unter der Regie des stellvertretenden Vorsitzenden Anton Rieger, der unterstützt durch Stefan Huber und Gernot Schütze als Wahlleiter fungierte, gingen die insgesamt sieben Wahlvorgänge dank der guten Vorbereitung zügig über die Bühne. Mit einem klaren Votum von 36 Ja Stimmen, bei einer Enthaltung, wurde die FU Vorsitzende und Ex Bürgermeisterkandidatin Susanne Zieglmeier zur neuen 1.Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt. Nachdem auch Hubert Bruckmeier nicht mehr für das Amt des Stellvertreters kandidierte beschloss die Ver-sammlung einstimmig, bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr, anstatt bisher drei nur noch zwei Stellvertreter zu benennen. Das Votum für Stefan Huber als neuen 2. Vorsitzenden war einstimmig. Ebenso einstimmig wurde Walter Weber zum neuen Schriftführer gewählt. Der bisherige Funktionsinhaber Karl Heinz Mittermüller stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.
Reibungslos verliefen auch die vier Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Bundestags- und Landtagswahl 2013. Zu Delegierten in der Kreisvertreterversammlung sowohl für die Bundestags- als auch die Landtagswahl wurden Hubert Bruckmeier, Stefan Huber, Michaela Mirlach-Geyer, Anton Rieger und Susanne Zieglmeier gewählt. Zu Ersatzdelegierten in diesen Versammlungen wurden Werner Bremberger, Werner Löffler, Karl Heinz Mittermüller, Franz Turber und Anton Zeller bestimmt.Als Präsent für die langjährige erfolgreiche Tätigkeit Mirlachs überreichte ihm seine Amtsnachfolgerin einen Fahrradhelm, ausgestattet mit den nötigen „Vitamintropfen“.
Über eine solide finanzielle Basis des Ortsverbands berichtete Schatzmeister Josef Gürtner. Durch das positive Ergebnis des vergangenen Jahres konnte der Kassenstand weiter verbessert werden, so sein Fazit. Die Kasseprüfung habe nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern auch eine tadellose Kassenführung bestätigt, stellte Revisor Franz Turber fest. Seinem Vorschlag zur Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft folgten die Mitglieder einstimmig.
„Wir müssen jetzt wieder nach vorne schauen“, sagte Landrat Anton Knapp, verbunden mit seinem Dank für das Engagement im Rahmen der Bürgermeisterwahl. Bei seinen Ausführungen zu kreispolitischen Themen spannte Knapp einen weiten Bogen, von der wirtschaftlichen Situation, über die finanzielle Lage, die Investitionen in den Bau von Schulen, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung, der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude, bis hin zum seniorenpolitischen Gesamtkonzept. „Die wirtschaftlichen Rah-menbedingungen im Landkreis sind gut und die Beschäftigungssituation ist hervorragend“, stellte der Landrat fest und brachte sein Unverständnis zum Verhalten der Stadt Ingolstadt bezüglich der Fertigstellung der Nordumgehung Gaimersheim zum Ausdruck.

Lentinger CSU ehrt langjährige Mitglieder

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Zahlreiche Mitglieder konnte die Lentinger CSU im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung für die langjährige Treue zum Ortsverband auszeichnen. Eine besondere Ehre wurde Anton Rigler zuteil. Er ist bereits seit 50 Jahren Mitglied der CSU und erhielt dafür die goldene Ehrennadel mit Schmuckstein und die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten. Für ihre 40jährige Parteizugehörigkeit wurden Altbürgermeister und Ehrenbürger Michael Mirlach sowie Anton Müller, der seit 40 Jahren dem Gemeinderat angehört, mit der goldenen Ehrennadel, nebst Ehrenurkunde ausgezeichnet. Nur 5 Jahre weniger ist der ehemalige 2. Bürgermeister Gernot Schütze im Ortsverband aktiv. Die silberne Ehrennadel mit Urkunde erhielt Anton Wagenhofer für 25 jährige Zugehörigkeit.Weiterhin wurden Karl Heinz Mittermüller für 20 Jahre, Gisela Mirlach für 15, Anton Rieger, Walter Weber Martin Putschlögl und Heinrich Knoppik für 10 Jahre geehrt.