Kandidaten für die Kreistagswahl 2020


v.l.n.r.: Die Kandidaten Martin Putschögl und Christian Conradt, Ersatzkandidat und 2. Bürgermeister Anton Rieger, Bezirksrat Reinhard Eichiner.

Bei unserer Versammlung am vergangenen Sonntag wurden die Lentinger Kandidaten für die CSU-Liste zur Kreistagswahl nominiert.

Die Versammlung begann mit einem Bericht aus dem Gemeinderat, vorgetragen von unserem Fraktionsvorsitzenden Martin Putschögl. Er berichtete über aktuelle Themen der Kommunalpolitik. Hauptthema war hierbei die demnächst anstehende Erstellung von Bebauungsplänen für den unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB. Hintergrund hierzu ist ein entsprechender Antrag der CSU-Fraktion aus dem Jahr 2017. Ziel sei, Voraussetzungen für eine geregelte Nachverdichtung des Innenbereichs zu schaffen, die einerseits dem zunehmenden Druck auf dem Miet- und Eigentumswohnungsmarkt Rechnung trägt und anderseits auch insbesondere die Belange der bereits hier wohnhaften Bevölkerung berücksichtigt. Riesenhafte und Parkplatz-Probleme verursachende Vorhaben gilt es zu beschränken.

Danach folgte ein Ausblick zur Kommunalwahl, vorgetragen vom Ortsvorsitzenden Christian Conradt. Er berichtete, dass nach wie vor nicht feststeht, ob Lenting künftig 20 statt 16 Gemeinderatsmitglieder zu wählen hat. Dies hängt von den Erstwohnsitzen ab, die beim Landesamt für Statistik erhoben wurden. Noch hat das LA diese Statistik noch nicht veröffentlicht. Persönlich geht er davon aus, dass es bei 16 Sitzen bleibt. Zum 31.12.2017 waren beim LA lediglich 4.906 Erstwohnsitze erfasst.

Man sei auch bereits an der Entwicklung eines ambitionierten, zukunftsfähigen Wahlprogramms, in welchen die Themen und Ideen der CSU für die kommende Wahlperiode abgebildet werden. Im Herbst werden die Gemeinderatskandidaten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Als Conradt seine Ausführungen beendet hatte, schlug er der Versammlung Bezirksrat Reinhard Eichiner als Wahlleiter vor. Dieser ergriff nach seiner Bestellung als solcher das Wort und berichtete über die vergangenen Wahlen der Kreisvorstandschaft und gab einen Ausblick auf die Kommunalwahl. Noch stehe nicht fest, welche Plätze auf der CSU-Liste die Lentinger Kandidaten einnehmen werden, es sei jedoch bereits in der Kreisvorstandschaft beschlossen worden, dass Lenting entsprechend des Anteiles an Stimmen für die CSU bei der Landtagswahl im Landkreis Eichstätt zwei der insgesamt 60 Plätze zustünden.

 Er leitete über auf die Wahlen. Der bisherige Kreisrat Anton Rieger erklärte, dass er den Platz im Kreistag für Jüngere freimache. Er bleibe unabhängig davon der CSU in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender treu und unterstütze den kommenden Kommunalwahlkampf. Auch stehe er als Ersatzkandidat für den Kreistag gerne zur Verfügung.

 Für den vorderen Listenplatz wurde Ortsvorsitzender Conradt vorgeschlagen, für den hinteren Fraktionsvorsitzender Putschögl. Beide wurden von der Versammlung einstimmig nominiert. Als Ersatzkandidaten wurden Anton Rieger und JU-Vorsitzender Matthias Zeller gewählt.

Der Frischnominierte versicherte, dass man sich im Kreistag für eine weitere Entlastung des Verkehrs einsetzen wird. Insbesondere ist die Beibehaltung der Römerstraße auch für Lenting von großer Bedeutung, da nur so die EI43 ab der ICE-Brücke/EI18 als vierspurige Fortführung der IN19 sinnvoll verlängert werden kann. Bleibt die EI43 zweispurig, wäre ein „Nadelöhr“ ab der ICE-Brücke und somit ein erheblicher Mehrverkehr auf der Wettstettener Straße durch Lenting zu besorgen.